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Küchenarbeitsplatte Material – Überblick, Vergleich und Entscheidungshilfe

22 Jan., 2026

Küchenarbeitsplatte Material: Was im Alltag zählt (Pflege, Robustheit, Optik)

Eine Küchenarbeitsplatte ist täglich im Einsatz – darum entscheidet das passende Material über Alltagstauglichkeit und Werterhalt. Messer, Wasser, Soßen, Reinigungsmittel und heiße Töpfe stellen sehr unterschiedliche Anforderungen an Oberfläche und Kante.

Je nach Oberfläche unterscheiden sich Pflegeaufwand, Widerstandsfähigkeit, Optik und Haptik deutlich. In diesem Überblick finden Sie einen kompakten Vergleich mit Vor- und Nachteilen – damit Sie sicher das Material wählen, das zu Ihren Kochgewohnheiten passt.

Modernes Küchendesign mit glänzenden türkisen Fliesen im Fischgrätmuster und Kaffeemaschine auf dunkler Arbeitsplatte – küchenarbeitsplatte material in Steinoptik.

Materialvergleich Küchenarbeitsplatte: Vor- & Nachteile, Pflege, Budget

Material Hitzebeständig Kratzfest Pflege Budget
Schichtstoff / Laminat niedrig mittel Wischen
Massivholz mittel mittel Ölen €€
Naturstein hoch hoch Versiegeln €€€
Quarzkomposit mittel hoch Wischen €€
Keramik sehr hoch sehr hoch Wischen €€€
Dekton sehr hoch sehr hoch Wischen €€€
Edelstahl hoch mittel Wischen €€€
Mineralwerkstoff mittel mittel Wischen €€€

Kurzfazit:
Das beste Küchenarbeitsplatte Material ist das, das zu Ihrem Alltag passt – nicht das „härteste“ auf dem Papier. Viel Kochen mit Hitze? Dann zählen Hitzebeständigkeit und Kratzfestigkeit mehr als Optik-Trends. Wenig Pflegeaufwand? Dann lohnt ein Küchenarbeitsplatte Material, das fleckenunempfindlich und leicht zu reinigen ist.

 

Holz als Arbeitsplattenmaterial: Massivholz (keilgezinkt vs. durchgehende Lamelle)

 

 

Wenn Ihnen die natürliche Ausstrahlung von Holz zusagt, ist Holz ein sehr charakterstarkes küchenarbeitsplatte material – warm in der Optik, angenehm in der Haptik. Wichtig ist die Ausführung: Bei Holz unterscheidet man Massivholzplatten und furnierte Trägerplatten, die sich im Verhalten bei Feuchtigkeit, Hitze und Nutzung deutlich unterscheiden. Als küchenarbeitsplatte material ist Massivholz in der Regel die robustere, langfristigere Wahl.

Letzteres sind Echtholz-Furniere, die als feine Schicht auf einem Trägermaterial aufgebracht werden. Bei so einem Material handelt es sich beispielsweise um MDF-Platten. Als Küchenarbeitsplatten eignen sich Echtholzfurniere als Material nur eingeschränkt. Auch bei Massivholz-Küchenarbeitsplatten gibt es qualitative Unterschiede. Man unterteilt hier in die Varianten aus keilgezinktem Plattenverbund und einer durchgehenden Lamelle. Diese stellt die qualitativ hochwertigere und auch ästhetisch ansprechendere Form dar. Wir fertigen für Sie nach Ihren Vorstellungen Küchenarbeitsplatten aus hochwertigen Materialien, wie Laubholz, Ahorn, Birke, Birne, Buche, Eiche, Esche, Kirsche, Nussbaum, Robinie und Ulme an. Zusätzlich befinden sich auch Exoten wie Iroko, Padouk, Wenge, Zebrano und sogar Bambus in unserem Sortiment.

Nichtsdestotrotz sind auch harte Holzarten nicht vor Schäden gefeit. Durch schwere Töpfe können beispielsweise Dellen entstehen und Küchenmesser oder andere scharfkantige Gegenstände können Schnitte verursachen. Entsteht so ein Schaden, kann es vorkommen, dass sich in den so entstandenen Ritzen Bakterien sammeln. Daher ist die Wahl der richtigen Holzart entscheidend. Aufgrund seiner Gerbsäuren wirkt Holz im Gegensatz zu Plastik antibakteriell. Laut einer Untersuchung der biologischen Bundesanstalt in Braunschweig ist das Kiefernholz der größte Keimkiller. Ähnlich wirksam sind Eiche und Lärche.

 

Holzoberfläche in der Küche: Vorteile im Alltag

Dieser keimtötende Effekt wird ganz von allein immer wieder erneuert. Durch Schnitzer und Spalten in Kunststoffbretter setzen sich konstant neue Bakterien fest. Auf der anderen Seite werden durch frische Schnittspuren im Holzbrett stets neue antibakterielle Stoffe freigesetzt. Zusätzlich ist Massivholz simpel zu reinigen. Es ist lediglich notwendig, die Oberfläche gründlich und kalt abzuwaschen und danach mit heißem Wasser nachzuwischen.

Es muss gesagt werden, dass Holz nur bedingt hitzeresistent ist. So hinterlassen beispielsweise heiße Töpfe und Pfannen schnell Verfärbungen oder sogar Brandflecken. Ebenso ist das Holz anfällig für Flecken und fängt bei eindringender Feuchtigkeit an zu quellen. Handelt es sich allerdings um eine unbehandelte Massivholzarbeitsplatte, sind Brandflecken problemlos heraus zu schleifen. Und sollten Flecken durch Rote Beete oder Rotwein entstehen, so verschwinden diese nach ein paar Wochen von ganz allein.

Um dieses spezielle Naturmaterial haltbarer zu machen, ist es möglich, die Oberfläche mit Öl zu imprägnieren oder mit speziellem Lack zu versiegeln. Durch falsch veröffentlichte Informationen ist die Meinung weit verbreitet, dass Holzlack zu einer glänzenden Optik führt. Aber es gibt dank des technischen Fortschritts heutzutage Naturholzeffektlacke, die es ermöglichen, dass Hölzer so versiegelt werden, als wären sie unbehandelt. Allerdings ist der große Vorteil bei einer wirklich unbehandelten Küchenarbeitsplatte aus dem Material Massivholz, dass die Oberfläche bei Flecken und kleineren Schäden einfach abgeschliffen werden kann. Dies ist auch ein Vorteil gegenüber Arbeitsflächen aus anderen Materialien. Wünschen Sie sich eine geölte Arbeitsfläche, sollte der Schutz regelmäßig erneuert werden, damit das Holz seine Attraktivität behält.

 

Materialmuster live vergleichen: Showroom & Beratung

Entscheidend ist, dass Sie als Kunde zufrieden sind und sich die richtige Holzart, beziehungsweise das passende Material, anhand Ihrer Gewohnheiten auswählen. Wir beraten Sie zu Ihrer Schreiner-Küche nur allzu gerne.

Schichtstoff & Laminat als Arbeitsplattenmaterial: Vorteile, Nachteile, Pflege

 

Schichtstoff und Laminat zählen zu den meistgenutzten Lösungen, wenn ein pflegeleichtes und budgetfreundliches Küchenarbeitsplatte Material gesucht wird. Die Oberfläche ist im Alltag unkompliziert, bietet viele Dekore und lässt sich gut reinigen. Gleichzeitig gilt: Hitze und Schnitte sollten Sie vermeiden – als Küchenarbeitsplatte Material funktioniert Schichtstoff/Laminat am besten mit Untersetzern und Schneidbrettern.

Der Kern, beziehungsweise das Trägermaterial der Laminat-/Schichtstoffarbeitsplatten besteht aus Holzwerkstoffplatten. In der Herstellung werden diese Platten dann mit Schichtstoff oder mit Laminat beschichtet. Diese Herstellungsweise kann auch als sogenannte „Sandwichkonstruktion“ bezeichnet werden. Auf diese Art und Weise bleiben die Küchenarbeitsplatten aus Schichtstoff oder Laminat angenehm leicht, ohne dabei ihre Stabilität zu verlieren.

Dekore für Schichtstoff & Laminat: Überblick

Die Dekorschicht der Schichtstoff- oder Laminatarbeitsplatte besteht aus festen Kunststoffbeschichtungen, HPL (High Pressure Laminate) und CPL (Continuous Pressure Laminate) genannt. Diese Beschichtung setzt sich aus einer Vielzahl miteinander verpressten und in Harz getränkten Papierschichten zusammen. Die dekorative Seite dieser Küchenarbeitsplatte kann dann mit einer Vielzahl von Farben oder Mustern bedruckt werden und ist in den verschiedensten Designs und Strukturen erhältlich.

In unserem Angebot finden Sie beispielsweise folgende Laminate und Schichtstoffe für Ihre Küchenarbeitsplatte:

küchenarbeitsplatte material Dekor Stadlholz – warme Holzoptik
Stadlholz
küchenarbeitsplatte material Dekor Silberfichte – helle Holzstruktur
Silberfichte
küchenarbeitsplatte material Dekor Kernapfel – ruhige, helle Holzoptik
Kernapfel
küchenarbeitsplatte material Dekor Reef – dunkle Steinoptik
Reef
küchenarbeitsplatte material Dekor Steineiche – kräftige Eichenoptik
Steineiche
küchenarbeitsplatte material Dekor Lärche – lebendige Holzmaserung
Lärche
küchenarbeitsplatte material Dekor Ascavi – ruhige Steinoptik
Ascavi
küchenarbeitsplatte material Dekor Nussblock – dunkle Holzoptik
Nussblock

Granit als Arbeitsplattenmaterial: Vorteile, Pflege, Preis

 

Granit ist ein Klassiker, wenn maximale Robustheit als Küchenarbeitsplatte Material gefragt ist. Die Oberfläche ist sehr widerstandsfähig gegen Hitze und Kratzer und wirkt optisch hochwertig. Vor der Entscheidung lohnt ein kurzer Abgleich mit Ihren Kochgewohnheiten: Als Küchenarbeitsplatte Material ist Granit stark im Alltag, benötigt aber – je nach Stein und Finish – passende Pflege, besonders bei Ölen und Säuren.

Ein großer Vorteil von Granitarbeitsplatten ist die Robustheit des Materials. So können Schnitte, Kratzer und Hitze dem Material nichts anhaben, wodurch die Arbeitsplatte auch besonders langlebig ist. Durch diese Robustheit und eine pflegeleichte Oberfläche zählen die Granitplatten auch als sehr hygienisches Material, was sie vor allem für Küchen in der Gastronomie eignet. Diese Küchenarbeitsplatten zeigen jedoch eine Empfindlichkeit gegen Öl und Säuren. Dies kann zum Beispiel durch längeren Kontakt mit geschnittener Zitrone auftreten.

Naturstein-Arbeitsplatten: Reinigung & Pflege

Es empfiehlt sich, diese Arbeitsplatte aus Naturstein mit einem feuchten Tuch und etwas Spülmittel zu reinigen und so die Flecken zu entfernen. Handelt es sich um hartnäckigere Flecken, müssen größere Geschütze aufgefahren werden. Hierbei sollte jedoch, wie bereits erwähnt, auf säure- oder ölhaltige Reinigungsmittel verzichtet werden, da es sonst zu zusätzlichen Verfärbungen kommen kann. Wir helfen Ihnen hier gern mit speziellen Natursteinreinigern weiter. Bei der Pflege des Materials brauchen Sie sich um die Feuchtigkeit keine Gedanken zu machen. Die Granitarbeitsplatten sind gegenüber Feuchtigkeit vollkommen unempfindlich. Allerdings können helle Farben dieses Materials Wasser absorbieren.

Granit als Küchenarbeitsplatte Material: Optik & Farbspektrum

Küchenarbeitsplatten aus dem Material Granit sind in einem großen Farbspektrum verfügbar und harmonieren vor allem mit einer Küche vom Schreiner außergewöhnlich gut, da die meisten Farbgebungen einen wundervollen Kontrast zur Natürlichkeit des Holzes herstellen. Achten Sie bei der Farb- und Musterwahl jedoch darauf, dass die Oberfläche nicht zu unruhig für Ihre Augen wirkt. Ein letzter zu beachtender Punkt ist, dass bei diesem harten Material ein sorgfältiger Umgang mit Tellern und Gläsern unumgänglich ist, da es sonst schnell zu Scherben kommen kann.

Quarzit als Arbeitsplattenmaterial: Vorteile, Preis, Alltag

 

Die sogenannten Küchenarbeitsplatten aus Quarzit entstehen durch das Umwandeln von Kieselschiefer, Radioarite, Sand- oder Hornstein. Dieses robuste Material wird durch eine Kombination von Temperatur, Druck und mechanischer Belastung hergestellt, indem einzelne Quarzkörner dabei durch Drucklösung deformiert werden und ihr Kristallgitter beginnt, neu zu ordnen.

Der größte Vorteil dieses Materials ist die außergewöhnliche Robustheit. Es ist langlebig, äußerst schnitt- und kratzfest und ist sowohl wasserabweisend als auch unempfindlich gegenüber Säuren. Darüber hinaus sind Küchenarbeitsplatten aus Quarzit ebenso hygienisch und pflegeleicht, wie Granitplatten und darüber hinaus ist eine Hinterleuchtung der Platten möglich. Hierbei hilft Ihnen unsere Innenarchitektur in München gern weiter.

Natürlich müssen aber auch bei Küchenarbeitsplatten aus dem Material Quarzit ein paar Punkte berücksichtigt werden. Das Material ist, ebenso wie Granit, eine der hochpreisigen Varianten, die Sie für Ihre Küche wählen können und hinzukommt, dass eine spezielle Verlegetechnik vonnöten ist, um Quarzitarbeitsplatten in Ihrer Küche zu montieren. Auch die Härte des Materials ermahnt zu Vorsicht. Durch die enorme Robustheit und Stabilität muss beim Hantieren mit Glas und Porzellan behutsam vorgegangen werden, um das kostbare Geschirr nicht zu beschädigen.

küchenarbeitsplatten Materialien in Schreinerküche

Quarzit als Küchenarbeitsplatte Material: Optik & Eigenschaften

Die Optik des Materials verzaubert durch die Vielfalt an Farben und Muster, die sich bei natürlichem Quarz schlicht als Meisterwerk der Natur hervortun. Diese natürlichen Küchenarbeitsplatten aus Quarzit haben sich den Beinamen Edelstein redlich verdient. Der Schauraum eines Quarzplattenwerkes gestaltet sich mehr wie ein Museum als etwas anderes. Der Quarzit verzaubert in einem Regenbogen aus Farben und Mustern. Von leuchtenden Grün-, Blau-, Gelb- oder Rottönen bis hin zu sanftem Weiß, Transparent, weichen Pastelltönen und Rosa lässt sich hier alles finden.

Befindet man sich auf der Suche nach einer blauen Natursteinarbeitsplatte, so führt der Weg unweigerlich zum Azul do Macaubas, einem sehr berühmten Quarzgestein. Küchenarbeitsplatten aus echtem Quarz sind etwas sehr Besonderes und daher auch sowohl selten als auch teuer. Nichtsdestotrotz ist Quarz als Material für Küchenarbeitsplatten äußerst beliebt, vor allem, da er zu den härtesten und robustesten Natursteinen zählt.

Quarzit: Haltbarkeit & Kosten

Die besonders langlebigen Küchenarbeitsplatten aus Quarzit halten locker über 30 Jahre und die hohen Preise kommen durch den hohen Werkzeugverschleiß, der durch das Bearbeiten entsteht. Simple Steine gibt es ab einem Angebot von 500 Euro pro Quadratmeter. Das absolute Nonplusultra mit äußerst außergewöhnlichen Maserungen und Farben gibt es für bis zu 5000 Euro pro Quadratmeter.

Material Quarzkomposite für die Küchenarbeitsplatte

 

Nachdem die Härte und Robustheit von Quarz bekannt wurde, wollte sich die Industrie diese Eigenschaften zunutze machen und erschuf mit der Herstellung von Quarzkomposit eine ansprechende Alternative. Dieses Material besteht zu 93 % aus natürlichem Harz, wird mit Harzbindemittel, Glasstückchen und Farbstoffen vermengt und so zu kompakten Platten verbunden, die sich optimal für Küchenoberflächen eignen. Auf diese Art und Weise zählt dieser aufgewertete Stein nicht mehr als reines Naturprodukt, überzeugt jedoch mit übernatürlicher Härte und Schnittfestigkeit.

Schreinerküchenmanufaktur aus München: alle Hersteller, alle Möglichkeiten

Unsere Schreinerküchenmanufaktur führt für die Beschaffung von Küchenarbeitsplatten aus Quarzit Silestone, CaesarStone, Zodiaq, Strasser Steine, Quarella, Sanamargherita und Compac Quarzagglo als Hersteller und Marken.

Die Platten von typischen Quarzkompositvertretern, wie Silestone oder Zodiaq, sind beispielsweise nicht porös und können daher nicht wegbröseln. Die Oberfläche dieser Küchenarbeitsplatten ist geschlossen und muss aus diesem Grund nicht imprägniert werden. Allerdings sind diese Quarzitkompositplatten daher nur poliert – in glänzender und matter Optik – erhältlich.

Bei all den Vorzügen, die Quarzit von seinem Verwandten, dem Quarzit geerbt hat, zieht es bei Hitze dennoch den Kürzeren. Die Hitzeresistenz ist bei diesem Material eher gering. Stellen Sie daher keine heißen Töpfe auf der Platte ab und hohlen Sie am besten einen Untersetzer zur Unterstützung.

Eine riesen Farbpalette, die keine Wünsche offen lässt:

Doch auch wenn das Quarzkomposit hier klein beigeben muss, so holt es bei der Farbwahl alles wieder auf. Da es möglich ist, diese Küchenarbeitsplatten individuell zusammenzusetzen, kann man hier zwischen schillernden Elementen und makellosen Farbstrukturen auswählen. Und auch wenn hier durch Menschenhand nachgeholfen wurde, besteht das Quarzkomposit durchaus eine Gegenüberstellung mit Küchenarbeitsplatten mit Naturstein als Material.

Auch was Robustheit und Hygiene angeht, sind diese beiden Materialien durchaus zu vergleichen, leider jedoch auch, was die preisliche Lage angeht. Doch überzeugen Küchenarbeitsplatten aus Quarzkomposit aufgrund ihrer Farbmöglichkeiten und Robustheit immer mehr Kunden, vor allem, weil diese Platten bereits ab Stärken von 12 Millimetern erhältlich sind.

Corian – Oberflächen vom Schreiner:

 

Das Material Corian hat in letzter Zeit immer mehr an Aufmerksamkeit gewonnen. Was jedoch viele Interessenten nicht wissen, ist, dass Corian eine Marke der Firma DuPont ist. Dieses spezielle Material ist allerdings nichts anderes, als ein Mineralwerkstoff. Corian  besteht im Großen und Ganzen, wie alle Mineralwerkstoffe, aus einem Verbund aus Acrylharzen, Pigmenten und mineralischen, natürlichen Bestandteilen. Auch andere Hersteller stellen Küchenarbeitsplatten aus Mineralwerkstoffen her, so steht Corian hier neben anderen Markenbezeichnungen nicht allein. Dieses besondere Material ist bei der Küchenplanung sehr beliebt, da es ganz besondere Vorteile aufzeigt, doch stehen diesen Vorteilen auch eine große Zahl an Nachteilen gegenüber. Nachdem wir das neue Material Mineralwerkstoff eingehend betrachtet haben, wollen wir Ihnen maßgebliche Argumente nennen, die gegen eine Arbeitsplatte aus Mineralwerkstoff sprechen.

So strahlt dieses Material ganz anders als Naturstein eine natürliche, wohlige Wärme aus. Allerdings ist hier auch eine Kehrseite der Medaille zu finden. Durch die weiche Haptik des Acrylsteins kommt eine hohe Empfindlichkeit gegenüber Stößen und Kratzern einher. Hier sei aber gesagt, dass sich kleine Kratzer in Küchenarbeitsplatten aus Mineralwerkstoff mit einem rauen Schwamm wegpolieren lassen.

 

 

Nachteil: keine Hitzebeständigkeit

Ein weiterer Nachteil liegt in der Hitzebeständigkeit. Der Mineralwerkstoff weist hier eine Empfindlichkeit gegenüber hohen Temperaturen von über 180 Grad Celsius auf. Der Mineralwerkstoff ist thermisch formbar und beginnt bei solch einer Hitze zu schmelzen. Daher ist davon abzuraten, heiße Pfannen, Töpfe oder frisch gebackene Kuchen auf die Arbeitsplatte aus Acrylstein abzustellen. Auch wenn das Material nicht schmilzt, besteht die Gefahr, dass es zu Sprüngen im Material oder Verfärbungen der Oberfläche kommt.

Im Vergleich zu Küchenarbeitsplatten aus Mineralwerkstoff gibt es natürlich teurere Produkte wie Marmor oder Dekton, doch nichtsdestotrotz sind Mineralwerkstoffplatten verhältnismäßig teuer. Wir haben in unserem Küchenfinder einen Vergleich zwischen den verschiedenen Herstellern von Mineralwerkstoffen wie Corian, Swanstone und Elements by Lechner gezogen und stellen Ihnen dies natürlich zur Verfügung:

Nun zu unserem letzten Punkt. Wie wir bereits erwähnt haben, ist der Mineralwerkstoff kein natürliches Produkt. Es wird künstlich aus Acryl und natürlichen, mineralischen Bestandteilen hergestellt, wodurch Puristen und Allergiker auf Holz oder Naturstein zurückgreifen sollten, auch wenn die verschiedenen Mineralwerkstoffe ungiftig und unbedenklich für die Gesundheit sind.

Dekton als Küchenarbeitsplatte: Vorteile, Nachteile

 

Noch vor einigen wenigen Jahren war Dekton eine absolute Rarität unter den Materialien für Küchenarbeitsplatten. Doch mittlerweile haben Dektonarbeitsplatten ihren Weg in viele Küchenstudios gefunden. Dies ist nicht weiter verwunderlich, da Dekton bei wenigen Nachteilen eine Vielzahl an tollen Vorteilen aufzeigen kann. Das Produkt des spanischen Herstellers Cosentino ist sowohl bei Designern und Innenarchitekten, sowie bei Kunden mit exklusivem Geschmack äußerst beliebt. Vor allem die dünnen Arbeitsplatten von 8 oder 12 Millimetern erfreuen sich hoher Beliebtheit und machen Ihre Küche hochwertig und modern.

Bei Dekton handelt es sich um ein Material, das durch einen hochtechnologischen Prozess hergestellt wird und durch ein besonders unempfindliches und hartes Oberflächenmaterial überzeugt. Die Küchenarbeitsplatten aus Dekton bestehen aus den Rohmaterialien Quarz, Keramik und Glas und sind erst seit 2012 auf dem Markt. Und gerade wegen der hervorragenden Eigenschaften als Küchenarbeitsplatte gewinnt dieses Material immer mehr an Beliebtheit. Genau wie Silestone wird Dekton von der international agierenden Cosentino Gruppe hergestellt und vertrieben.

 

Dektonarbeitsplatten sind hitze- und feuerbeständig, abrieb- und kratzfest und sogar chemikalienbeständig!

Dekton hat ebenso wie Granit und Quarzit eine hohe Robustheit in der Liste aller Vorteile zu finden. Anders als Keramikarbeitsplatten, deren Brüchigkeit immer wieder bemängelt wird, sind bei Dekton kaum poröse Schwachstellen oder Mikrofehler zu finden. Dies kommt durch die enorme Verdichtung des Materials beim Sintern. Dieser Umstand reduziert das Risiko von Spannungsrissen und führt dazu, dass Bruch anfällige Küchenarbeitsplattenbereiche um einiges robuster und härter sind. Hinzu kommt, dass Dektonarbeitsplatten hitze- und feuerbeständig, abrieb- und kratzfest und noch dazu chemikalienbeständig sind. Durch die Hitzebeständigkeit kann problemlos ein heißer Topf auf der Oberfläche abgestellt werden. Neben der hohen Beständigkeit gegen Hitze ist Dekton noch dazu auch sehr frostbeständig und ist dadurch hervorragend für den Außenbereich geeignet.

Die hohe Dichtigkeit und Robustheit des Materials ist jedoch sowohl Vor- als auch Nachteil. Wo Granit- oder Keramikarbeitsplatten jederzeit auch vor Ort noch um ein paar Millimeter angepasst werden können, ist dies bei Dektonplatten nicht so ohne weiteres möglich. Dies liegt daran, dass das harte, spröde Material sich nicht mit gängigen Schneidwerkzeugen nur schwer nachbearbeiten lässt. Aus diesem Grund ist es unablässlich, die Platte passgenau auszumessen. Allerdings betrifft dieser Nachteil weniger den Endkunden, als vielmehr den beauftragten Küchenhändler. Ein zusätzlicher und entscheidender Nachteil ist, wie bei vielen Materialien, der hohe Preis der Dekton-Arbeitsplatte.

Küchenarbeitsplatten aus dem Material Keramik

 

Bei Keramikarbeitsplatten handelt es sich um eine Zusammensetzung aus Feldspat, Lehm, Mineraloxiden und Sand. Auf Grund dieser Zusammensetzung ähnelt dieses Material sehr dem Granit, allerdings handelt es sich hierbei um einen künstlich hergestellten Stein, der durch hohe Temperaturen und unter enormen Druck gebrannt wird. Küchenarbeitsplatten aus Keramik sind dem Granit in Sachen Robustheit voraus und bestechen durch besondere Hitzebeständigkeit und Kratzfestigkeit.

Da dieser künstlich hergestellte Stein kaum Flüssigkeiten absorbiert ist er fleckenresistent und unempfindlich gegenüber allerlei Säuren. Auf Grund dessen überzeugt Keramik neben seiner Robustheit auch durch die pflegeleichte Hygiene, die ohne viel Aufwand hergestellt werden kann. Keramikarbeitsplatten können mit allen gängigen Mitteln gereinigt werden und zeigen sich auch bei säurehaltigen Reinigungsmitteln sehr versöhnlich.

Da es möglich ist, Keramik in sehr dünnen Platten zu produzieren, wirkt es sehr leicht und ist darüber hinaus in vielen Musterungen und Farbvarianten erhältlich. Durch diesen Umstand ist eine Keramikarbeitsplatte kompatibel mit den meisten Kücheneinrichtungen.

Edelstahl als Material – Für die Küchenarbeitsplatte ideal!

 

Möchte man sich eine Edelstahlarbeitsplatte zulegen, so gibt es hier zwei Optionen, wie diese Küchenarbeitsplatten verarbeitet werden. Auf der einen Seite gibt es ummantelte Trägerplatten in beliebiger Stärke, auf der anderen Seite warm- oder kaltgewalzte massive Edelstahlarbeitsplatten.

Bei der ummantelten Version wird die Trägerplatte mit Edelstahlblech ummantelt, das an den Ecken der Platte verschweißt wird. Hierbei gibt es verschiedene Optionen der Oberflächen. Für eine glänzende Optik wird der Edelstahl poliert und für die samt-matte Variante wird die Oberfläche geschliffen. Inzwischen werden von verschiedenen Herstellern auch speziell behandelte Edelstahlarbeitsplatten angeboten, die im Vergleich mit klassischen Arbeitsplatten aus Edelstahl sehr viel kratzfester sein sollen. Diese speziell behandelte Oberfläche ist inzwischen auch für Rückblenden, Fronten und für Spülbecken erhältlich.

Welche Varianten von Edelstahlarbeitsplatten gibt es?

Die warm-/kaltgewalzte Alternative ist massiver als die ummantelte Variante, ist naturgemäß allerdings eine eher dünne Arbeitsplatte. Diese gewalzten Küchenarbeitsplatten aus Edelstahl bieten eine pflegeleichte und natürliche Oberfläche, die ebenso wie die ummantelte Version, in matt oder poliert erhältlich ist.

Obwohl Küchenarbeitsplatten aus Edelstahl mit einer gewissen Robustheit einhergehen, sind über die Jahre entstehende Kratzer nicht zu verhindern. Diese muss man, ähnlich wie bei Marmorplatten, wohl oder übel als Patina akzeptieren. Allerdings können diese Kratzer Ihrer Küche auch einen besonderen Look verleihen. Möchten Sie dies jedoch umgehen, gibt es mittlerweile Anbieter wie Blanco Steelart Durinox, die Küchenarbeitsplatten aus Edelstahl herstellen, die durch eine speziell behandelte Oberfläche bedeutend widerstandsfähiger gegenüber Kratzer sind.

Vorteile einer Küchenarbeitsplatte aus dem Material Edelstahl:

Zu den Vorzügen von Küchenarbeitsplatten aus Edelstahl gehören vor allem die Hitze- und Feuchtigkeitsresistenz. Flüssigkeiten sind leicht wegzuwischen und diese Arbeitsplatten verzeihen es Ihnen schnell, wenn sie mal einen heißen Topf auf ihnen abstellen. Noch dazu sind diese Küchenarbeitsplatten äußerst hygienisch, unempfindlich gegen Säuren und Fette und überzeugen durch hohe Geruchsneutralität. Durch die strahlende Optik verleiht Ihrer Küche eine Arbeitsplatte aus Edelstahl ein hochwertiges und exklusives Erscheinungsbild.

Allerdings sollte man natürlich auch auf ein paar wenige Punkte acht geben. So ist die Oberfläche der Edelstahlplatten Fingerabdruck empfindlich, was eine aufmerksame Pflege unabdinglich macht. Hinzu kommt, dass die Kratz Empfindlichkeit je nach Ausführung stark variieren kann und die sterile und kalte Ausstrahlung, die mit diesem Material einher kommt, immer mit eingerechnet werden muss.

Die Kosten einer Küchenarbeitsplatte aus Edelstahl können variieren:

Der Preis der Küchenarbeitsplatten aus Edelstahl ist stark davon abhängig, für welche Variante man sich entscheidet. Die Oberflächenbehandlung, Verarbeitung und Stärke beeinflussen den Preis und je nach Qualität und Materialdicke steigen natürlich auch die Kosten. Auf diese Weise ist es möglich, Edelstahlplatten in preislicher Luxusklasse ebenso zu finden, wie im mittleren Preissegment.

Beton als Material für Küchenarbeitsplatten: Optik, Pflege, Versiegelung

 

Küchenarbeitsplatten aus Beton werden in der Küche eher selten verwendet, obwohl das klassische Material viele Vorteile aufweisen kann. Vor allem in moderneren Küchen mit hellem, klaren Design sind Betonarbeitsplatten schön einzusetzen. Die unterschiedlichsten Gestaltungsmöglichkeiten, unverfälschte Farbschattierungen und ihre Stabilität sind die starken Merkmale von Küchenarbeitsplatten aus Beton. Mit ihrer rauen Oberfläche bringt eine Küchenarbeitsplatte aus Beton einen wundervollen Loft-Charme in Ihre Küche und ist noch dazu kratzfest. Allerdings muss beachtet werden, dass so eine Betonarbeitsplatte sehr schwer ist und daher einen stabilen und robusten Unterbau benötigt. Solch ein Unterbau ist durch die Arbeit unserer Schreiner in München möglich. Wir fertigen Ihnen eine robuste, funktionelle und optisch ansprechende Schreinerküche, die auf Wunsch mit allen Arbeitsplatten harmoniert.

Um die Poren des Materials zu schließen, ist es zu empfehlen, die Oberfläche abzuschleifen und zu polieren. Dies ist notwendig, damit die Platte leichter gereinigt werden kann. Als zusätzlicher Schutz ist es ratsam, das Material mit Öl oder Naturwachs zu versiegeln, was allerdings regelmäßig aufgefrischt werden sollte. Für einen dauerhafteren Schutz vor Flecken ist es möglich, die Oberfläche synthetisch zu versiegeln. Selbst grobe Verschmutzungen oder Fett kommen nicht dagegen an und Ihrer Platte kann kaum noch etwas was anhaben. Durch diese Behandlung wird der Beton jedoch weniger rau und bekommt eine softere Haptik.

FAQ`s – Häufig gestellte Fragen zu Küchenarbeitsplatten  

Welches Material ist am hitzebeständigsten?

Keramik und ultrakompakte Oberflächen (z. B. Dekton) sind sehr hitzebeständig. Naturstein und Edelstahl sind ebenfalls robust, trotzdem sind Untersetzer sinnvoll, um Temperatur-Schocks und Spuren zu vermeiden.

Kann ich heiße Töpfe direkt auf der Arbeitsplatte abstellen?

Bei Keramik/ultrakompakt meist unkritischer als bei anderen Materialien. Bei Quarzkomposit, Mineralwerkstoff, Holz und Schichtstoff/Laminat solltesten Sie grundsätzlich Untersetzer nutzen.

Welches Material ist am kratzfestesten?

Keramik und ultrakompakte Oberflächen sind sehr kratzfest. Naturstein (insbesondere Quarzit) ist ebenfalls sehr robust; Quarzkomposit ist widerstandsfähig, aber nicht „unkratzbar“.

Welches Material ist am pflegeleichtesten?

Keramik/ultrakompakt und Quarzkomposit sind im Alltag meist sehr unkompliziert. Schichtstoff/Laminat ist ebenfalls pflegeleicht, reagiert aber empfindlicher auf Hitze und Schnitte.

Was ist am besten gegen Flecken und Säuren (Zitrone, Wein, Essig)?

Keramik/ultrakompakt sind hier stark. Bei Naturstein hängt es vom Stein ab – manche Sorten reagieren empfindlicher auf Säuren oder brauchen eine gute Imprägnierung.

Kann ich direkt auf der Arbeitsplatte schneiden?

Besser nicht. Eine Schneidunterlage schützt Oberfläche und Kanten – und schont zusätzlich die Messerschärfe.

Welches Material eignet sich für Familienküchen (viel Betrieb, wenig Zeit)?

Quarzkomposit, Keramik oder ultrakompakt sind häufig eine sehr solide Wahl: robust und pflegeleicht. Bei Schichtstoff/Laminat funktioniert es gut, wenn man Hitze- und Schnittschutz konsequent nutzt.

Holz: Wie bleibt die Oberfläche langfristig schön?

Regelmäßig ölen, stehende Nässe vermeiden und Hitze schützen. Gebrauchsspuren sind bei Holz normal und lassen sich oft durch Nachölen oder leichtes Nachschleifen beruhigen.